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Wir betrachten unsere Schule als einen Ort, kulturell
überliefertes Wissen der Chinesen in unserer Kultur weiterleben zu lassen,
und damit an einem Schulungsweg teilzuhaben, der unsere Potentiale zur
Entfaltung bringt. Unser Ziel ist es, den Menschen als ein freies, verantwortungsbewußtes
Wesen in den übergreifenden Zusammenhang von Natur und Urwissen zu stellen.
Das QIGONG bildet dabei die Grundlage von allem: Atemführung,
Bewegungstranzparenz, Raumbewußtsein und mentale Ausrichtung. BEWEGUNGSMEDITATION
in den beiden Stilen TAIJI QUAN und BAGUA ZHANG baut darauf
auf, ist technisch anspruchsvoller und vom Ausdruck ästhetisch. KAMPFKUNST
entwickelt sich traditionell durch Soloformen und choreografierte Partnerformen,
in denen Blickkontakt, Nähe/Distanzgefühl, Rhythmus, Gleichgewicht und
Wahrnehmung der sich verändernden Situation geschult werden. Sie gipfelt
in der höchsten Stufe, dem intuitiven, freien und verantwortungsbewußten
Kämpfen. Die Methode der Energiearbeit, der Bewegungsgestaltung und
des Kämpfens muß der jeweiligen Lebenserfahrung und der realistischen
Verwirklichung von individuellen Wünschen angemessen sein, d.h., die
Wahrheit einer Methode oder eines Stiles steht in Zusammenhang mit Alter,
Konstitution, Kraft, Lebenseinsicht, Charakter und Geschlecht. Wir begreifen
das als die Arbeit an der Identität von Idee und Wirklichkeit. Das Konzept
unserer Schule trägt dieser Idee Rechnung. Es hat weiche und harte,
kraftvolle Stile, schnelle und langsame Formen sowie Praktiken für jedes
Alter. In den Stilen äußern sich die Eigenschaften des Universums. In
der höchsten Reifestufe, nach Vollendung der technischen Beherrschung
einer Form, mag nur noch die Meditation und die Forderung des Tages
stehen. Das Konzept der jeweiligen Methode, enthalten in den Techniken
und der inneren Struktur, muß für den Schüler nachvollziehbar sein,
um wahr zu bleiben
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